Beantragung Schwerbehindertenausweis
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Patientenbetreuung

Beantragung eines Schwerbehindertenausweises

NMOSD kann zu verschiedenen körperlichen Beeinträchtigungen führen, wie etwa eingeschränkte Bewegungsfähigkeit oder Minderung des Sehvermögens. Diese Einschränkungen können den Alltag Ihrer Patienten erschweren. Eine Erleichterung stellt hier der Schwerbehindertenausweis dar, der die Teilhabe am öffentlichen Leben vereinfachen kann. Durch ihn erhalten die Betroffenen verschiedene Nachteilsausgleiche und besondere Rechte. Ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 haben Menschen, wie beispielsweise NMOSD-Patienten, ein Anrecht auf einen Schwerbehindertenausweis.

Hier erfahren Sie, worauf bei der Beantragung geachtet werden muss und wie Sie Ihre Patienten dabei unterstützen können.

Antragsstellung – wie können Sie helfen?

Für einen Schwerbehindertenausweis müssen Ihre Patienten einen Antrag auf Feststellung Ihres GdB stellen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und den richtigen Antrag für ihr Bundesland – auch zum Download – und an welche Behörde sie ihn richten müssen, finden Ihre Patienten hier. Geben Sie den Link gerne an Ihre Patienten weiter – die Webseite ist barrierefrei gestaltet. 

Bevor Betroffene einen Antrag stellen, sollten sie am besten einmal mit ihrem behandelnden Arzt darüber sprechen. Denn für den Antrag benötigen Ihre Patienten neben ihren persönlichen Daten und eventuell einem Lichtbild auch folgendes:

Freiwillig können direkt folgende Unterlagen mit eingereicht werden – eventuell werden sie sonst später angefordert:

Mit diesen Informationen können Sie Ihre Patienten bei der Beantragung eines Schwerbehindertenausweises unterstützen.

Bei weiteren Fragen zum Antrag und anderen sozialrechtlichen Themen ist auch das Team unseres kostenlosen Patientenprogramms STARK MIT NMOSD – MEIN SERVICE immer Montag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr unter der Servicenummer 0800.99 99 060 für Ihre Patienten und deren Angehörige da.

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